Bilder 2012-05-21 SV Hafen gegen RFC

So ein geiles Spiel! Beim Derby zwischen dem SV Hafen und den RFC Frauen am letzten Spieltag wurde gekämpft bis zur letzten spannenden Minute. Beide Seiten waren von Spielbeginn an super aufgelegt und spielten mir vollem Einsatz bei schönstem Sonnenschein. Während die Fans ein Traumspiel mit 10 Toren geliefert bekamen, waren beide Seiten nach dem 5:5 Schluss geknickt. Die Hafen Frauen haben nach dem 3:0 gewonnenen Testspiel wohl einen Sieg gegen den RFC erwartet, beim RFC gab es berechtigte Aufregung wegen mehrerer nicht gegebener Abseitssituationen, welche Tore für Hafen zur Folge hatten. Einen ausführlichen Spielbericht gibt es hier zu lesen: http://www.das-ist-rostock.de/artikel/47728_2012-05-21_so-spannend-kann-frauenfussball-sein/

Die Fotos haben Katrin und ich gemacht.

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Bilder 2012-04-28 RFC gegen Sukow Kleinfeld

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The Hoodoo Two – Live beim Campuserwachen 2012

Die großartige Blues-Punk Band “The Hoodoo Two” haben vor einigen Tagen open air beim Campuserwachen der Uni Rostock die Luft zum vibrieren gebracht. Hier ein paar Eindrücke vom Auftritt:

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Die White Stripes wurden häufig als minimalistisch und bis auf die Knochen reduziert beschrieben – nun, wenn das der Fall ist, sind The Hoodoo Two schon ein pathologischer Fall von Magersucht. Hier grollt unaufhörlich eine Gitarre, geschoben von einem lakonisch gespielten Schlagwerk. Was beide Hoodoos an Noten einsparen, machen sie durch Kraft und Lautstärke wieder wett. Und das finde ich mal sehr geil! Wer auf dreckige, abgefuckte Blues und Rockmusik steht, sollte sich die beiden auf jeden Fall mal anhören. Vielleicht demnächst im Bunker:

Sonntag, 06.05.2012:
Ab 20 Uhr: LIVE-Musik: The HOODOO TOO & Support
Die Rumpelbluespunker “THE HOODOO TWO” (Warnow Delta)
feiern den 1. Mai-Sonntag zusammen mit
“THE BLUES AGAINST YOUTH” (Italien) &
“REVERSE COWGIRLS” (Niederlande) ganz
unterm nichtglänzenden, dreckigen,
zerschrubbten Stern des Blues-Cow-Trash-Rock-Himmels.
Start ca. 21 Uhr – Eintritt 5,- €

(Übernommen von: http://www.bunker-rostock.de/programm.php)

The Hoodoo Two Kontakt:

http://www.facebook.com/hoodootwo

http://www.myspace.com/hoodootwo

lomoh vol 2 – Lou Reed vs. Nord Koreas “Satellite of Love”

lomoh – von Idee bis zum Blogposting dürfen maximal 24 Stunden vergehen. Vielleicht gibt es hier mal ein paar Demos zu hören. Dinge, die ich nicht langfristig weiterverfolgen will, welche aber trotzdem vielleicht ganz cool sind.

Ich habe ja heute erst mitbekommen, dass Nord Korea einen “Satelliten der Liebe” in den Pazifik versenkt hat. Ich habe gegoogelt und das zu Erwartende nicht gefunden, also musste ich es selbst machen. Hier der einzig mögliche und sinnvolle Kommentar zu dem Thema:

Satellites gone
Up to the skies
Thing like that drive me
Out of my mind

I watched it for a little while
I like to watch things on tv

Satellite of love
Satellite of love
Satellite of love
Satellite of

Satellites gone
Way up to mars
Soon it will be filled
With parking cars

I watch it for a little while
I love to watch things on tv

Satellite of love
Satellite of love
Satellite of love
Satellite of

Ive been told that youve been bold
With harry, mark and john
Monday, tuesday, wednesday to thursday
With harry, mark and john

Satellites gone
Up to the skies
Thing like that drive me
Out of my mind

I watched it for a little while
I love to watch things on tv

Satellite of love
Satellite of love
Satellite of love
Satellite of

Satellite of love
Satellite of love
Satellite of love
Satellite of love
Satellite of love
Satellite of love

Quellen für diesen Remix:

(c) 1983, Lou Reed, A Night With Lou Reed, Satellite Of Love

(c) 2012, Analytical Graphics, North Korean Launch – April 2012

(c) 2012, ABC World News with Diane Sawyer, North Korean Missile Launch Fails, Believed to Have Crashed Into Sea

(c) 2012, NTDTV, North Korea Missile Watch

(c) 2012, North Korean 8 o’clock p.m. news – 25th May 2011

lomoh vol 1 – Evil Fork

Kreativität kann ja sooo anstrengend sein – ein Musikprojekt zum Beispiel: mit einem genialen Einfall ist es nicht getan, das ganze braucht einen Rahmen, ein Album, so mit mehreren irgendwie zusammenhängenden Songs, Coverart und was nicht alles. Nicht unbedingt ein Nachmittagsprojekt. Klar, ich kann hier spontan auch irgendwelche Einfälle bloggen, aber ich mag es, wenn Dinge in einen größeren Kontext einzuordnen sind. Wie kanalisiere ich also diese kleinen kreativen Alltagsspielereien?

Mein Vehikel: lomoh – von Idee bis zum Blogposting dürfen maximal 24 Stunden vergehen. Vielleicht gibt es hier mal ein paar Demos zu hören. Dinge, die ich nicht langfristig weiterverfolgen will, welche aber trotzdem vielleicht ganz cool sind. Ich hoffe, dass ich aus lomoh eine kleine Reihe auf meinem Blog machen kann. Hier Ausgabe 1. Die wundervolle Idee zur Amputation der Asia-Imbiss Plastegabel kommt von meiner Freundin Gianna (siehe Kommentare):

Evil Fork

Evil Fork

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Bilder 2012-04-09 SV Hafen gegen RFC Testspiel

Ich war gestern bei einem Testspiel der RFC Frauen gegen die SV Hafen Spielerinnen. Es war verregnet und später auch dunkel. Nur ein  sparsames Flutlicht hat den Platz gebleicht. Also: ISO Zahl in gefährliche Bereiche hochschrauben und darauf hoffen, dass das digitale Farbrauschen auf den Bildern in einiger Zeit als cooler Retro-Effekt durchgeht. Hier ein paar Bilder aus dem Spiel:

Gewonnen haben die Hafen-Frauen, oder der Hafen Trainer? – der hat jedenfalls ununterbrochen detaillierteste Anweisungen an die Spielerinnen gerichtet (Eckstoß: “Spiel auf die zwei!”). Welch perfide Form der psychischen Beeinflussung, den Gegner durch die Option auf Einblicke in die eigene Taktik abzulenken…

Kamera: Canon EOS 1000D – Objektiv: 80-200mm Zoom – Zeit: 1/200 – 1/125 sek – Blende: f/5.7 – ISO: 1600 – Nachbearbeitung: GIMP

Alle Bilder:

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ICD 10 F64 – Wer ist hier krank? [Update]

Hier meine bisherigen Gedanken zu dem Geschehen um die Zwangspsychiatrisierung und Pathologisierung eines transexuellen Mädchens in Berlin: ICD 10 F64 – Wer ist hier krank?

In Berlin will das Jugendamt nach wie vor ein Elfjähriges transexuelles Mädchen gegen den eigenen Willen und den der Mutter zwangsweise in die Psychiatrie einweisen – mit anschließendem Aufenthalt in einer Pflegefamilie. In der Psychiatrie soll sie lernen sich wie ein “richtiger” Junge zu verhalten. In der Pflegefamilie soll sie “geschützt” werden vor einer Mutter, welche die Transsexualität akzeptiert.

Nach wie vor basiert diese Entscheidung auf der Einschätzung einer einzigen Mitarbeiterin des Jugendamtes welche keine besondere Qualifikation in Sachen Transsexualität bei Kindern hat und für ihre Einschätzung lediglich eine Stunde lang mit dem Mädchen reden musste.

Gegen die Entscheidung des Jugendamtes haben Mutter und Tochter geklagt. Letzten Donnerstag wurde die Klage vom Berliner Kammergericht abgewiesen. Das Gericht bestätigte die Zwangseinweisung und Familienauflösung als angemessen und hielt es nicht für nötig, die Einschätzung eines psychologischen Sachverständigen heranzuziehen, obwohl dieses von Mutter und Kind angefragt wurde

“Kein Mensch passt in eine Schublade” plakatiert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Stimmt – aber im Zweifelsfall werden Menschen einfach passend gemacht. Wir können uns noch so kluge Gesetze geben, noch so aufgeklärte Absichtserklärungen veröffentlichen – wenn das Bauchgefühl der Mehrheit gegen etwas rebelliert, in diesem Fall Transsexualität, wird diese Ablehnung mit Gewalt in das bestehende Rechts- und Ethiksystem hineingedrückt und sei das Ergebnis noch so wiedersprüchlich.

Der Fall geht jetzt vor das Bundesverfassungsgericht. Mag dieses das geschehene Unrecht endlich offiziell benennen und das Mädchen befreit werden von behördlicher Gewalt gegenüber intimsten Teilen der Persönlichkeit.